Tonbänder digitalisieren

Sie besitzen Tonbandspulen, die Sie digitalisieren lassen möchten? Dann sind Sie bei den Film-Rettern genau richtig! Wir digitalisieren Ihre Tonbänder auf ein Medium Ihrer Wahl, damit die Spulen nicht mehr den Keller füllen müssen. 

Wir sind IHR Ansprechpartner in Sachen Tonbänder digitalisieren. Damit machen wir sie sowohl für den PC mit Datenträgern wie Sticks oder DVD, als auch für die Musikanlage durch eine Audiorestauration nutzbar bzw. hörbar.

Vertrauen Sie uns Ihre Tonbandspulen an:

Wir brennen Ihre Erinnerungen auf CD - natürlich in bestmöglicher Qualität durch Audiorestauration und die Entfernung von Bandrauschen.

Ihre Vorteile:

  • Sparen Sie Platz: Wir digitalisieren Ihre Tonbandspulen auf CD
  • Nutzbar für jedes Gerät: Wenn Sie Ihre Tonbandspulen auf CD digitalisiert haben, können Sie diese am Computer oder direkt in der Musikanlage abspielen.
  • Ein tolles Geschenk: Teilen Sie Ihre Erinnerung und brennen Sie die CDs für Freunde oder Familie!

Selbstverständlich bieten wir auch das digitalisieren von allen Nachfolgern von Tonbandspulen an, wie zum Beispiel Musikkassetten, Schallplatten, Schmalfilme, Dias und allen möglichen Audiokassetten.

Schauen sie auf unseren anderen Websites vorbei!

Film-Retter Service-Portal

Kostenlose Beratung
Wir beraten Sie gerne,
rufen Sie einfach an!


Auftragsformular
Der schnellste Weg zur
Digitalisierung Ihrer
Tonbänder.


Preisliste
Alle Preise - auf
einen Blick.


Express-Service
Wir digitalisieren Tonbänder -
in nur 3-5 Tagen.


Service-Leistungen
Unser Service - für Sie!


Abhol-Service
Wir holen Ihr Tonmaterial
bequem bei Ihnen zu Hause.


Geschenk-Gutschein
Auf der Suche nach einem
individuellen Geschenk?
Der Film-Retter-Gutschein!


Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie jede Menge
Antworten zu den unter-
schiedlichsten Fragen.

3.047

zufriedene Kunden

26.387

Tassen Kaffee

122.465

überspielte Minuten

524.859

Meter Film

Unsere Tonband Digitalisierung

Tonbandspulen sind Qualitätsverfall und stetiger Entmagnetisierung ausgesetzt.
Wer heutzutage noch Tonbänder hat, hortet einen Schatz. Denn früher wurden ausschließlich wichtige Aufnahmen auf Tonbandspulen gespielt, wie zum Beispiel Konzerte, die ersten Worte oder andere Tondokumente, die nicht im Fluss der Zeit unter gehen sollten.


Format und Hörmöglichkeiten

Die Film-Retter digitalisieren und überspielen ihre Tonbänder professionell in herausragender Qualität. Sogar die Überspielung ihrer Tonträger ist noch möglich. Ihre Tonschätze können sie sich dann jederzeit als Audio-CD, MP3, WAV-Datei oder als Daten DVD Zuhause oder unterwegs anhören! Außerdem lassen sich ihre Audio Dateien mit Programmen wie Audacity kostenlos bearbeiten.

Rauschentfernung

Durch professionelle und qualitativ hochwertige Ausstattung können die Filmretter gewährleisten, jede Art von Tonbandspulen zu digitalisieren. Dabei nehmen wir auch eine automatische Tonoptimierung vor. Somit werden lästige Qualitätsminderungen wie Bandrauschen herausgefiltert. Umgangssprachlich wird dieses auch als brummen beschrieben.

Titeltrennung

Haben sie ein Tonband von mehreren Minuten Länge, welches Musik gespeichert hat, können wir ihnen für ihnen der Einfachheit halber eine Titeltrennung einrichten. Dabei wird das Gefühl einer originalen CD erweckt. Bei andere Datenträger wie Festplatten, USB-Sticks oder DVDs ist das ebenfalls kein Problem. Selbstverständlich kann ihre Audio-Datei wie jede andere ihrer Audio-Dateien behandelt werden und auch in Programmen wie iTunes übertragen werden.

Das Tonband

Sogenannte Magnetbänder bestehen aus einer reisfesten Polyesterfolie als Trägermaterial. Diesen ist nur wenige Mikrometer dick (4 µm bis 10 µm). Diese elastische Folie wird mit einer Magnetschicht aus Eisenoxid und Chromdioxid beschichtet, welche wiederum nur etwa 2 µm dick sind.
Die Eisen- und Chromoxide werden in Kristallform mit einem Bindemittel aufgetragen.
Durch den Vorgang der Magnetisierung werden diese durch den Magnetkopf ausgerichtet. Sie bleiben dann in ihrer Position, bis die Magnetschicht durch die starke Magnetisierung eines Löschvorgangs neu angeordnet wird.

Bandbreite und Spulengröße

  • Die Breite betrug anfangs 16mm später 10mm
  • Beim Vertireb durch AEG vor dem 2. Weltkrieg war das Band 6,5 mm breit
  • Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Fusion von AEG und Telefunken, dadurch wurde die angloamerikanische Größe auf ¼ Zoll geändert (6,36 mm)
  • Die magnetisierbare Seite befindet sich innen
  • Das Magnetband wird auf bis zu 1000 Meter lange Spulen gewickelt

Bandgeschwindigkeit

  • Die Bandgeschwindigkeit beim Betrieb beeinflusst die Aufnahmequalität
  • Die Ursprüngliche Geschwindigkeit betrug 77cm/s, diese wurde später nur für sehr hochwertige Tonaufnahmen verwendet (1000 Meter Band konnten mit 22 Minuten Material bespielt werden)
  • Tonbandgeräte besitzen für jede Bandgeschwindigkeit eine individuelle Entzerrung
  • Durch Verbesserung von Bandmaterial und Elektronik konnte die Geschwindigkeit halbiert werden
  • Rundfunk legte sich auf 38cm/s oder 19cm/s fest
  • Ein typisches Heimspulgerät läuft mit 3,75 ips ( 3,75 Zoll pro Sekunde = 9,525cm/s)

Durch eine gewisse Rückseitenbeschichtung auf der anderen Seite des Trägermaterials sitzen Tonbänder ohne Halterung fest auf dem Träger über den sie gewickelt werden (ohne Spule).

Technisch historische Partner von Tonbandspulen waren Musikkassetten oder andere Audiokassetten, Schallplatten, Schmalfilme und andere Kassetten die Ton und Bild im Laufe der Zeit in sich vereinten.

Frischband und Löschband

  • Als Frischband bezeichnet man ein fabrikneues und unbespieltes Band
  • Löschbänder sind jene Bänder, die bereits zum Überspielen benutzt wurden, die Daten jedoch gelöscht wurden um das Band erneut überspielen zu können
  • Dies ist aus zwei Gründen nur kurzfristig ideal und nicht zur Archivierung geeignet :
  1. Mit längerer Lagerdauer wird die gelöschte Ursprüngliche Aufnahme langsam wieder hörbar
  2. Klebestellen können nach einiger Zeit ihre Funktion nicht mehr gewährleisten und bei erneutem überspielen reißen

Archivierung

  • Werden in speziellen klimatisierten Räumen aufbewahrt
  • Sind anfällig für Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit
  • Qualität geht durch versehentliche Entmagnetisierung, hervorgerufen durch Lautsprecher oder Fernseher, verloren

Waren Haltbarkeit und Qualität der Aufnahmen nicht ganz so wichtig, konnte man Tonbandspulen beliebig oft überspielen.

Bedeutende Hersteller

Agfa, BASF, Fujifilm, Philips, Sony, Braun

Tonbandgerät restaurieren/ Wartung - Nur Profis!

Tonbandgeräte sind in heutzutage oftmals nicht viel mehr als Antiquitäten. Meistens funktionieren diese auch nicht mehr wegen ihrer ausgelasteten Magnetschicht, daher lohnt es sich zu wissen, wo man diese reparieren oder warten lassen und gegebenenfalls eine Audiorestauration vornehmen lassen kann. Da Tonbandgeräte empfindlich sind und von innen für einen Anfänger sehr kompliziert aussehen, raten wir dazu, diese Aufgabe einem Profi zu überlassen.  Tonbandgeräte werden größtenteils bei Ebay-Auktionen oder anderen Verkaufsportalen angeboten. Hier ein paar generelle Dinge, die bei einer Wartung gemacht werden:

  • Erstandene Geräte niemals vor einer Generalkontrolle des Innenlebens in Betrieb nehmen, sie laufen Gefahr, ihr Bandmaterial zu beschädigen.
  • Sicherheitsmaßnahmen der Betriebsanleitung oder andere spezifische Tipps sollten ihnen bekannt sein.
  • Antriebsriemen sind häufig beschädigt. Diese lassen sich aber leicht durch neue aus dem Internet ersetzen und von ihrem Fachmann einbauen.
  • Um die Mechanik geschmeidiger zu machen, eignet sich Öl in einer Spritze am besten, um auch die kleinen Ecken ölen zu können. Fachmänner benutzen hier spezifische hochwertige Öle die nicht verharzen.
  • Nach dem Erwerb des Gerätes, wird dies geöffnet und auf sichtliche Schäden geprüft.
  • Schwergängige mechanische Teile werden vor der Inbetriebnahme gangbar gemacht.
  • Das Gerät sollte idealerweise von Innen und Außen gereinigt werden. Dabei wird auf scharfe Reinigungsmittel verzichtet (z.B. Benzin).
  • Überreste vom Abrieb des Bandmaterials befinden sich oft an den Tonköpfen. Diese werden vom abgeriebenen Material durch bestimmte Lösungen wie Isoprepanol entfernt.
  • Sind die größten Mängel beseitigt, kann das Gerät das erste Mal in Betrieb genommen werden.

Tonbandgerät kaufen

Da Tonbandgeräte vor einer gefühlten Ewigkeit entwickelt wurden, sind sie heutzutage fast alle überholungsbedürftig. Das bedeutet aber nicht, dass der optische Zustand mit dem technischen Zustand des Gerätes gleich gesetzt werden kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, ob diese revidiert sind oder dies noch notwendig ist.
Wer sich entscheidet ein Tonbandgerät zu kaufen, sollte darauf achten, ob Ersatzteile benötigt werden oder eben nicht. Hierbei sind heutzutage vor allem Revox Tonbandgeräte zu empfehlen, da man für jene noch relativ leicht an Ersatzteile kommt (Bremsen, Riemen etc.). Jedoch raten wir auch hier, diese Aufgabe einem Profi zu überlassen.
Prinzipiell gilt, je höher die Bandlaufgeschwindigkeit, desto „besser“ der Klang (größere Frequenzen, höhere Dynamik, kleinere Dropout Rate). Üblicherweise liegt die Geschwindigkeit bei 9,5 oder 19 cm/Sek.
Als nächstes, sollte eine Bandsorte gewählt werden. Das Gerät sollten Sie vor der Benutzung auf jene abstimmen und in weiterer Zukunft auch nur diese Bandsorte verwenden. Wer dies nicht tut, geht die Gefahr ein, Verluste bei hohen und tiefen Tönen zu erleiden und erschwert somit, seine Tonträger digitalisieren zu lassen.

2-Spur und 4-Spur Geräte

Im Zusammenhang mit Tonbandgeräten hört man oft Bezeichnungen wie 2-Spur, 4-Spur, Vollspur, Halbspur und auch Viertelspur. Diese bezeichnen die verschiedenen Aufzeichnungsformate für ein Tonband. Aber auch Begriffe wie 4-Spur-Mono oder 2-Spur-Mono und Stereo gehören zu den Fremdwörtern der Tonbandgeräte.

2-Spur Gerät

Zweispur-Geräte sollen einen besseren Klang haben, da das Band in einer Richtung auf nur zwei Spuren geteilt wird und so in einer Bandrichtung mehr Informationen passen. Der Nachteil ist, dass das Band nur in eine Richtung genutzt werden kann und somit die bespielbare Zeit kürzer und die Kosten höher sind. Diese Kosten konnten damals bei 2-Spur Geräten nur durch eine Überspielung der schon bespielten Datenträger umgangen werden.

4-Spur Gerät

In einem Vierspur-Gerät wird das Band, wie der Name bereits verrät, in vier Spuren aufgeteilt. Dabei kann das Band doppelt benutzt werden: Vorwärts zwei Spuren (Stereo) und rückwärts zwei Spuren (Stereo). Daraus ergab sich der Vorteil, dass Kosten für neue Tonbänder, welche sehr hoch liegen, gespart wurden. 4-Spur Geräte mit besonders abgenutzten Tonköpfen weisen, durch die eng aneinander liegende Spuren, eine Übersprechung der Gegenspur auf. Besonders bei tiefen Tönen und Bässen.

Wie funktioniert ein Tonband?

Das Tonband nutzt das Grundprinzip von Musikkassetten. Diese können ähnlich wie Audiokassetten digitalisiert werden und enthalten zwei kleine Elektromagneten– Zum einen der Löschknopf (Vormagnetisierung), welcher bei der Aufnahme alle magnetischen Partikel auf dem Band gleich ausrichtet. Hier wird also deutlich, dass sie nicht mehr mechanisch durch reinritzen wie bei Schallplatten und Plattenspieler funktionieren, aber auch nicht mit jener Technik gleichzusetzen sind die bei Schmalfilmen verwendet wird, sondern eben elektrisch. Der andere Elektromagnet ist der Tonkopf, welcher diese Partikel, vorgegeben von der Elektrik, einem Muster nach neu anordnet. Dieses „Magnetisierungsmuster“ wird in verschiedenen Geschwindigkeiten an einen „lesenden“ Tonkopf weitergegeben, welcher jeden Wechsel in der Magnetisierung des Tonbandes an eine Elektrik weiter gibt. Diese wandelt dann jene elektrischen Signale in verschiedene Frequenzen um. Hörbare Töne und Geräusche entstehen. Durch den Löschkopf kann das Tonbandgerät diese jedoch, anders als bei Schallplatten oder Schmalfilm, überspielen.

Folgend wird dies genauer erklärt:

Stereo-Funktion beim Tonbandgerät

Bei Tonbandgeräten wurde schon früh über die Möglichkeit von Stereofonie (elektroakustische Technik der räumlich wirkenden Wiedergabe von Tönen) spekuliert.
Neben der Möglichkeit den Rundfunk und Schallplatten mit Stereophonie wiederzugeben, hat man früh versucht, dies auch für das Tonbandgerät zu realisieren. Eingesetzt wurde die Stereophonie in einem Studio.
Das gewünschte Ergebnis konnte umgesetzt werden.
Bei einem Stereo Tonbandgerät werden zwei Tonspuren parallel aufgezeichnet und bei der Wiedergabe separat verstärkt und wiedergegeben. Ein Raumklang entsteht, wie man ihn vom Stereorundfunk oder der Schallplatte gewohnt war. Die Technik überzeugte Hi-Fi Fans und wurde vielmals in neu produzierten Tonbandgeräten eingesetzt.

Wichtige Hinweise:

  • Zur Realisierung der Stereofunktion bei Tonbandgeräten wurden neue Tonköpfe konstruiert, welche das Tonband in unterschiedliche Tonspuren aufteilt. Man wechselte von der Halbspurtechnik (ein Tonband wird in zwei Monotonspuren aufgezeichnet) zur Viertelspurtechnik.
  • 4 Tonspuren werden auf dem Tonband aufgezeichnet. Zwei Tonspuren in jede Abspielrichtung des Tonbandes.
  • Auf das Tonband werden zur selben Zeit zwei Spuren geschrieben. Dadurch ist es möglich, zwei Stereotonspuren voneinander getrennt aufzunehmen und wiederzugeben, was für die Stereophonie notwendig ist.
  • Stereotonbandgeräte mit Viertelspurtechnik bieten weitere Funktionen: jede Bandseite kann nun ganz unabhängig voneinander zwei Tonspuren wiedergeben. So hat man zwei unterschiedliche Aufnahmen auf zwei unterschiedliche Tonspuren.

Spurenlagen

Mit dem Wunsch, die Speicherkapazität eines Tonbandes zu maximieren, wurde dieses aufgeteilt. Es hatte danach zwei oder 4 Spuren. Dies nennt man die Halb- oder Viertel-Spuraufzeichnung. Dadurch gelang bei der Halb-Spuraufzeichnung eine doppelte Aufnahmedauer desselben Tonbandes. Dies hat auf die Frequenz der Aufzeichnung keinen Einfluss. Jedoch wird der Bereich des Bandes, zwischen Vollauslastung und dem Rauschen, kleiner. Viertelspuraufzeichnungen sind deshalb auch empfindlicher gegen Schmutz und andere Verunreinigungen die sich an den Tonköpfen des Tonbandgerätes ansammeln.
Bei Monoaufzeichnungen stehen, anders als bei Halbspurmaschinen, zwei Spuren zur Verfügung und bei Viertelspurmaschinen eben vier.
Stereoaufzeichnungen nehmen für den linken und den rechten Kanal je eine Spur in Anspruch. Das heißt, dass gleichzeitig zwei Spuren benutzt werden. Dabei ist das Band nach einem Durchgang, anders als bei Viertelspurgeräten, welche nach dem ersten Durchgang noch zwei Spuren zur Verfügung stehen, voll bespielt. Ältere Methoden wie das Überspielen von alten Tonbandspulen wurden immer seltener genutzt.
Hier ein paar grobe Skizzen, welche die Vorgänge in Zusammenhang mit den Tonköpfen und dem Tonband, veranschaulichen sollen:

MONO HALBSPUR

Es wurde eine internationale Norm für die Austauschbarkeit von Tonbandspulen festgelegt. Jene besagt, dass bei Halbspurgeräten mit Monoaufzeichnung die obere Hälfte Spur1 und die untere Hälfte Spur2 benannt wurden. Also wird zuerst die Spur1 (die obere) bespielt.

So sieht es also grundsätzlich in einem Tonbandgerät aus:

Sollte auf Spur1 schon eine Aufzeichnung vorhanden sein, wird diese in Aufnahmestellung beim Durchlaufen des Löschkopfes gelöscht. Das nun „leere“ Tonband läuft durch den Aufnahmekopf und wird neu moduliert.
Das Tonband bewegt sich nun, unbespielt, weiter über den Wiedergabekopf. Hier kann eine Kontrolle über den Wiedergabeverstärker der letzten Aufzeichnung gemacht werden (Hinterbandkontrolle).
Das bespielte Tonband von Spur1 befindet sich nun auf der rechten Bandspule. Dieses wird um 180° gedreht und wieder auf die linke Seite (den Wickelteller) gelegt.
Die bespielte Spur liegt jetzt unten. Ohne die Aufnahmekanäle umschalten zu müssen, kann jetzt Spur2 bespielt werden.

Arbeiten sie mit einem Gerät der Halbspur-Aufzeichnung, ist das Tonband nach dem zweiten Durchlauf voll bespielt.

MONO VIERTELSPUR

Auch bei Mono Viertelspuraufnahmen wird im ersten Durchgang Spur1 bespielt.

Wie gewohnt wird das Band gewendet. Der zweite Durchgang bespielt die zweite Spur, ohne die Aufnahmekanäle wechseln zu müssen.

Nun sind zwei der vier Spuren voll. Der Aufnahmekanal wird umgeschaltet und das Tonband gewendet. Die Aufzeichnung wird jetzt vom Aufnahmekanal 2 und dem unteren Kopfteil übernommen.

Nach der Prozedur sind 3 der Spuren bespielt. Jetzt wird das Tonband erneut gewendet, ohne den Aufnahmekanal dabei zu wechseln.

Möchte man nun den Anfang des Tonbandes (Spur1) wiedergeben, muss das Tonband wieder gewendet werden. Dabei werde Spur1 und Spur2 vom oberen Wiedergabekopf, und Spur3 und Spur4 vom unteren abgetastet.
Die Stellungen des Wiedergabefunktionsschalters bedienen:
Kanal 1: Spuren 1 und 2
Kanal 2: Spuren 3 und 4

Um bei der Viertelspuraufzeichnung die analogen Aufnahmen von Spur3 und Spur4 wiedergeben zu können, muss der Wiedergabefunktionsschalter auf Kanal 2 umgeschaltet werden. Bei Monoaufzeichnungen besteht die Möglichkeit, entgegen internationaler Normen, nachdem Spur1 bespielt wurde, das Band zurück zu spulen und wieder auf den Aufnahmekanal 2 zu schalten. Nun wird Spur2 parallel zu Spur1 aufgezeichnet (Parallelspuraufzeichnung).

Bei der Viertelspuraufzeichnung gibt es analog dieselben Möglichkeiten. Das Band wird in dem Fall erst dann umgelegt, wenn beide Spuren bespielt wurden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich nun auf Kanal 1 Spur1 und Spur3 befinden und auf Kanal 2 Spur2 und Spur4.

STEREO HALBSPUR

Bei stereophon aufgezeichneter Modulation werden zwei Spuren gleichzeitig belegt. Der linke und obere Kanal wird auf Spur1 und der rechte und untere Kanal wird auf Spur2 aufgezeichnet. Demzufolge ist bei der Halbspuraufzeichnung, nach einem Durchgang das Tonband voll.

STEREO VIERTELSPUR

Bei Stereo Viertelspuraufnahmen funktioniert es etwas anders. Hier werden zuerst Spur1 und Spur3 bespielt. Ist das Tonband vollständig durchlaufen, kann es umgelegt werden um Spur2 und Spur4 zu bespielen.

Ein guter Tipp für die Archivierung der Tonbändern ist es, bei diesen, neben Titel und Länge des Tons, auch die Geschwindigkeit und die Spurlage, auf welchem er aufgenommen wurde, zu notieren. Besonders empfehlenswert ist dies bei Mono Viertelspur Aufzeichnungen. Dies dient dem Zweck, später schneller zu wissen, welche Aufnahme sich auf welcher Spur befindet.

Zusammenfassung:

  1. Tonbänder gibt es in unterschiedlichen Aufteilungen. Dabei wird zwischen Vollspur, Halbspur und Viertelspur unterschieden. Daran werden Endungen wie Mono oder Stereo gesetzt.

  2. Bei den ersten entwickelten Tonbändern, wurde das komplette Trägermaterial zur Aufzeichnung verwendet. Dies bedeutet, dass das Tonbandgerät mit der Aufnahme einer einzigen Tonspur beschäftigt war. Diese Geräte werden daher Vollspurgeräte bezeichnet und zeichnen in Mono auf.

  3. Die Optimierung des Tonspurgeräts gelang durch die Aufteilung des Tonbandes in zwei Teile. Man nannte diese also logischer Weise Halbspurgeräte, wobei jeder Teil eine Tonspur verwendete. Nun konnte das Gerät zum ersten Mal, Aufzeichnungen von zwei unterschiedlichen Tönen machen. Jedoch gab es auch die Möglichkeit eine Stereoaufzeichnung zu machen, bei der die einzelnen Spuren für den gleichen Stereokanal benutzt wurden. Das Band wird hierbei in einem Durchlauf komplett bespielt. Monoaufzeichnungen (2-Spur Mono) bespielen das Band hingegen in jede Laufrichtung ein Mal.

  4. Bei der weiteren Optimierung des Tonbandgerätes, wurde die sogenannte Viertelspur entwickelt. Man konnte diese auf zwei Arten nutzen. Bei der Stereoaufzeichnung (4-Spur Stereo) wurden in jede Laufrichtung zwei Stereokanäle bespielt. Nach dem Bandlauf konnte dieses umgedreht und ebenfalls in die andere Richtung bespielt werden.

  5. Auch war es möglich Viertelspuren zur Monoaufzeichnung zu verwenden. Dabei wird die Kapazität des Tonbands verdoppelt. Dies bedeutet, dass die Stereoaufzeichnung zwei Kanäle in einem Durchlauf bespielte. Die Monoaufnahme bespielte jedoch nur eine Spur. Anders gesagt, konnte das Band in jede Laufrichtung zweimal benutzt werden, was erneut eine Verdopplung der Kapazität zur Folge hatte. Optisch enthielt das Vierteltonbandgerät mehr Funktionsschalter als vorher, um bei den verschiedenen Aufnahmen auf die entsprechende Spur umschalten zu können.

  6. Die Tonbandgeräte wurden durch verschiedene Ausführungen vielfältiger. Durch bessere Ausstattungen der Geräte, ergab sich die Möglichkeit, 4-Spur-Stereoaufnahmen oder 4-Spur-Monoaufnahmen zu erstellen. Auch hier wurde die gewünschte Funktion, durch einen neu beigefügten Schalter, ausgewählt.

  7. Bei noch professionelleren Geräten ergab sich sogar die Möglichkeit, den Inhalt einer Spur auf eine andere zu übertragen (Überspielen) oder Inhalte von zwei Monospuren zu einer zusammenzusetzen.

Das Prinzip der magnetischen Aufzeichnung

Magnetische Aufzeichnungen sind der Kern des elektronischen Zeitalters. Sie bildeten einen bedeutenden Weg zur dauerhaften Speicherung von Informationen.
Die magnetische Aufzeichnung auf Magnetbänder oder Festplatten gilt als Hauptverfahren für die elektronische Datenspeicherung. Wir konzentrieren uns in diesem Artikel auf die magnetische Aufzeichnung von Tonbandgeräten auf Magnetbänder. Sie ist durch ihre kostengünstige und mittelfristig lange Datenspeicherung (10 bis 20 Jahre) sehr beliebt und funktioniert wie Schmalfilme mit einer Magnetschicht. Dieses Audio-Magnetaufzeichnungssystem besteht aus zwei Teilen:

  1. Zum einen das Tonbandgerät (welches auch als Wiedergabegerät fungiert)
  2. Zum anderen das Magnetband (welches als Speichermedium fungiert)

Der Elektromagnet bildet die Basis der Technologie. Dieser sitzt in einem Aufzeichnungskopf des Tonbandgerätes und sieht wie folgt aus:

Er besteht aus einem Eisenkern um den ein Draht (blau) gewickelt ist. Fließt nun Strom durch den Draht, wird der Eisenkern magnetisiert. Durch die Elektrisierung während der Aufzeichnung, wird das Audiosignal durch die Spule aus Draht geschickt um ein Magnetfeld im Eisenkern zu erzeugen. Am deutlich erkennbaren Spalt des Eisenkerns bildet dieser magnetische Fluss nun ein Streifenmuster (rot).
Auf dem Tonband befinden sich kleinste Eisenpartikel, die beim vorbei fahren am Tonkopf magnetisiert und neu strukturiert werden. Dies funktioniert nach dem Prinzip, dass das elektrische Signal, welches vom Mikrophon ausgeht, durch die Spule geschickt wird.
Diese magnetisiert sich und überträgt das Signal durch eine neue strukturierte Anordnung der Eisenpartikel auf das Magnetband. Dort wo ein stärkeres Magnetisches Signal entsteht (durch hohe, tiefe oder lange Töne am Mikrophon) wird auch ein stärkerer „Abdruck“ auf dem Magnetband hinterlassen.
Die Wiedergabe des Tons läuft genau andersrum ab. Man lässt das Band dazu am Tonkopf vorbei laufen. Wenn die magnetischen Partikel auf dem Band am Tonkopf vorbeigezogen werden, induziert dieses in der Spule einen Strom durch welchen ein elektrisches Signal entsteht. Wird dies verstärkt, so kann es durch einen Lautsprecher wieder in für uns hörbare Töne umgewandelt werden.

Häufig gestellte Fragen

Sind Tonbänder Universell geeignet?

In der Regel schon. Das bedeutet, dass normalerweise jedes Tonband auf jedem Tonbandgerät abgespielt werden kann. Die Größe und auch Breite ihres Tonbandes hängt nur mit der wiederzugebenen Qualität des Tons zusammen. Der Spulendurchmesser spielt keine Rolle.

Wo lassen sich alte Tonbänder verkaufen?

Am besten lassen sich Tonbänder in Sci-Fi Foren an Sammler und Begeisterte alter Technik verkaufen. Da oftmals nicht geklärt ist, in wie weit das Gerät funktioniert, ist ein kennender Käufer die beste Wahl.

 

 

 

Warum hört sich meine Stimme auf dem Tonband anders an als in echt?

Der Unterschied im Klang ihrer Stimme vom Original zum Tonbandgerät liegt auch im Unterschied der Wiedergabe. Beim Sprechen hören sie ihre Stimme quasi zweimal, da sie einerseits die Schallwellen über ihre Ohren hören, als auch andererseits den Klang ihrer Stimme durch den Schädelknochen hören. Da sie beim Tonband ihre Stimme also nur über den Luftschall hören, liegt auf der Hand, dass sich der Ton automatisch verändert.

Wo wurden Tonbändern überall eingesetzt?

Das Tonband gab es nicht nur im privaten Bereich zuhause, sondern auch im Dienstleistungssektor wie zum Beispiel dem Rundfunk (Radio), Studios für Musikaufnahmen und wurde auch als Flugschreiber in Passagier- und anderen Flugzeug eingesetzt.
Der Unterschied jener Tonbänder lag hierbei lediglich bei der Bandbreite und Bandgeschwindigkeit. Amateurgeräte verwendeten Ausnahmslos eine Bandgeschwindigkeit von 19cm/s. Dieser Mittelwert ist ein guter Kompromiss zwischen Aufnahmelänge und Aufnahmequalität. Andere Geräte, welche sich in Rundfunk- oder Tonstudios befanden, betrugen standartgemäß eine Aufnahmegeschwindigkeit von 38cm/s, da hier vor allem die Tonqualität eine Rolle spielte. Flugschreiber wiederum betrugen eine noch langsamere Bandgeschwindigkeit, da es hier vor allem auf lange Laufzeiten ankam und eine hohe Qualität eines langhaltenden Datenträgers unerlässlich ist.

Qualität meiner Tonträger?

Die Qualität ihrer Aufzeichnung ist von mehreren Faktoren abhängig. Diese sind die Oberflächenglätte des Bandes, die Größe der Magnetpartikel, der Breite ihrer Magnetspur und deren noch vorhandenen Magnetisierbarkeit. Außerdem spielen die Spaltbreite des Magnetkopfes und die Bandgeschwindigkeit eine große Rolle. Tonaufnahmen mit hohen Bandgeschwindigkeiten, weisen in der Regel ein Defizit in der Bassqualität auf, wobei langsamere Tonaufnahmen tiefere Frequenzen besser wiedergeben können.
Um dies genauer zu klären, gucken sie sich unsere Preisliste an oder rufen sie uns doch einfach unter der Nummer +49 (0) 2247 915 90 18 an und lassen sie sich kostenlos beraten! Wir digitalisieren und restaurieren ihre Tonträger!

Was sind Bandlaufwerke?

Bandlaufwerke wurden Anfang der 50er Jahren entwickelt. Sie dienten damals zur Speicherung von Massendaten. Heutzutage werden diese, dank der niedrigen Kosten trotz hoher Speicherkapazität, zur Datenarchivierung und -sicherung auf Servern verwendet. Es handelt sich meistens um Daten auf die eher selten zugegriffen wird. Die Ausnutzung der Magnetbänder zur Speicherung von Daten, wurde über die Jahre immer weiter komprimiert und verbessert und begeistert noch heute Hifi Fans auf der ganzen Welt.

Was hat es mit den verschiedenen Aufzeichnungsverfahren auf sich?

Generell gibt es zwei Verfahren zur Audio Aufzeichnung. Hierbei handelt es sich um die Archivierung von Daten und anderen Speichermedien. Das Ziel ist es, möglichst viele Daten auf den vorhandenen Tonträger zu übertragen. Außerdem sollte danach die fehlerfreie Auslesung der Daten gewährleistet sein.
Die jeweiligen Verfahren sind zum einen das Längsspurverfahren und zum anderen das Schrägspurverfahren. Beide Namen lassen sich anhand der technischen Optik herleiten. Hierbei liegt die Datenspur im Längsspurverfahren parallel zum Magnetband. Die Aufzeichnungs- und Wiedergaberichtung ist abhängig von der Bewegung des Magnetbandes.
Das Schrägspurverfahren wickelt das Magnetband in einem bestimmten Neigungswinkel auf. Dadurch wird in der Technik des Tonbandgerätes eine höhere Aufzeichnungsdichte erreicht. Auch hier lässt sich die Bezeichnung „Schrägspurverfahren“ am Namen herleiten, da das Band im inneren des Tonbandgerätes schräg liegt.
Die Film-Retter machen eine Audiorestauration und überspielen ihren Ton auf DVD oder Stick. Sie können später Beispielsweise ihre Lieder auch in iTunes wiedergeben oder auf weitere Datenträger kopieren.

Was ist wav?

Das Kürzel "wav" beschreibt ein Audioformat. Wir digitalisieren ihre Audio-Datei und speichern diese im wav-Format ab, sodass sie diese auf allen Datenträgern wie Stick, Festplatte oder DVD speichern können. Um genaueres zu erfahren schauen sie sich unsere Preisliste an oder rufen sie uns doch einfach unter der Nummer +49 (0) 2247 915 90 1.

Kassette oder Cassette?

Kassette ist die deutsche Schreibweise für Audiokassetten und Musikkassetten. Cassette wiederrum ist die englische Schreibweise. Da Musikkassetten in den Niederlanden erfunden wurden, und niederländisch keine Weltsprache ist, wäre es korrekter Musikkassetten in der deutschen Schreibweise zu schreiben.

Was können die Film-Retter digitalisieren?

Unser Angebot reicht von Schallplatten (auch Schellackplatten genannt da Schellack das Bindemittel bildet) und Plattenspieler über Musikkassetten, VHS Kassetten und eigentlich alle Arten von Kassetten, Schmalfilme, Dias, Negative und allen erdenklichen Fotos.

Um eine bessere Übersicht zu bekommen schauen sie sich einfach unsere Preisliste an.

Ihre Tonbänder auf CD / DVD. So funktioniert's:

  • Bestellen: Auftragsformular ausdrucken und ausfüllen ...
  • Verpacken und Versenden: Auftragsformular und (Ton-)material an uns schicken
  • ... oder: Sie kommen gerne - nach Terminabsprache - persönlich vorbei.
  • Auf Wunsch holen wir Ihren Digitalisierungs-Auftrag direkt bei Ihnen zuhause ab!
  • Von uns digitalisieren und überspielen lassen
  • Bezahlen: Wenn Ihre CD / DVD fertig ist, bekommen Sie von uns die Rechnung.
    Haben Sie Ihr Material persönlich gebracht, rufen wir Sie an, dass Sie Ihre Tonbänder wieder abholen können. Sie bezahlen dann einfach bar vor Ort.
  • Nach Zahlungseingang schicken wir die fertigen CDs / DVDs und natürlich Ihr Tonmaterial als versichertes Paket wieder an Sie zurück.
  • Erinnerungen anhören und sich freuen.

Film-Retter Kundenzufriedenheit